Der Jahreswechsel bringt auch in der Evangelischen Kirche im Rheinland Veränderungen mit sich: So sinkt die Zahl der Kirchengemeinden zwischen der niederländischen Grenze im Norden und dem Saarland im Süden von bislang 765 auf 758 in 38 Kirchenkreisen.
Zum 1. Januar 2011 fusionieren folgende Kirchengemeinden:
- Monschau und Roetgen werden zur Gemeinde Monschauer Land.
- Altweidelbach und Simmern vereinigen sich zur Gemeinde Simmern.
- Köln-Kalk und Köln-Kalk-Humboldt schließen sich unter dem Gemeindenamen Kalk-Humboldt zusammen.
- In Mülheim/Ruhr werden Dümpten, Styrum und die Johanniskirchengemeinde zur neuen Lukaskirchengemeinde Mülheim.
- Korschenbroich und Büttgen/Ortsteil Glehn fusionieren zur Gemeinde Korschenbroich und
- Kaarst, Holzbüttgen und Büttgen/Ortsteil Büttgen vereinigen sich zur Evangelischen Kirchengemeinde in Kaarst.
Anders als in anderen Kirchen werden Gemeindezusammenschlüsse in der Evangelischen Kirche im Rheinland nicht „von oben“ angeordnet, sondern vor Ort von den jeweiligen Leitungsorganen (Presbyterien) aufgrund der regionalen Gegebenheiten und Entwicklungen eigenverantwortlich geplant, beschlossen und in ihrer Umsetzung gestaltet. Angesichts des hauptsächlich demografisch begründeten Rückgangs der Mitgliederzahlen auch in der rheinischen Kirche bündeln die Kirchengemeinden durch diese Zusammenschlüsse ihre Kräfte für die weitere Arbeit in Verkündigung, Seelsorge und Diakonie vor Ort.