Landessynode

Die Landessynode ist das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR). Ihr gehören 206 stimmberechtigte Mitglieder an. Die Synode trifft wesentliche Entscheidungen für die EKiR, nimmt Stellung zu theologischen und gesellschaftlichen Fragen, entscheidet über Kirchengesetze und Haushalt.

Die Landessynode setzt sich zusammen aus Abgeordneten der Kirchenkreise, den Superintendentinnen und Superintendenten, drei Theologie-Professoren, den Mitgliedern der Kirchenleitung – die übers Jahr die Geschicke der rheinischen verantwortet – sowie einigen berufenen Mitgliedern. Insgesamt hat die Landessynode damit 206 stimmberechtigte Mitglieder.

Diese entscheiden über theologische Positionen, Kirchengesetze und den landeskirchlichen Haushalt. Auch die Wahl von Kirchenleitung, Ausschüssen und der EKD-Synodalen obliegt der Landessynode.

Der Begriff Synode bedeutet Kirchenversammlung und findet nicht nur für die Landessynode Verwendung, auf der Ebene des Kirchenkreises entscheidet die Kreissynode.

Vom 4. bis 6. Januar 2019 hat die Evangelische Kirche im Rheinland erstmals in ihrer Geschichte eine Jugendsynode abgehalten. An sie hat sich vom 6. bis 11. Januar 2019 die Landessynode 2019 angeschlossen.

Das Thema „Diakonie“ steht im Mittelpunkt der 73. Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland, die vom 12. bis 16. Januar 2020 in Bad Neuenahr stattfinden wird.