Hauptredner ist Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und früherer Bundesumweltminister. Der 74-Jährige war im Jahr 2011 auch Co-Vorsitzender der aus Anlass von „Fukushima“ von der Bundesregierung eingesetzten „Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung“.
Mit der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die Diskussion um die Energiewende „an Geschwindigkeit und Schärfe zugenommen“, heißt es in der gemeinsamen Einladung des Essener Bischofs Dr. Franz-Josef Overbeck und des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Dr. h.c. Nikolaus Schneider. Sie meinen vor allem den Wechsel von der Kernenergie zu erneuerbaren Energien bei der Stromgewinnung. „Gesucht werden mehr denn je grenzübergreifende globale Lösungen“, schreiben Bischof und Präses.
Außerdem – so die Forderung der beiden – müsse die Energiewende gerecht ausfallen. Weder Arbeitsplätze noch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft dürften gefährdet werden. Und: Wirtschaftlich Schwachen dürfe der Zugang zu bezahlbarem Strom nicht versperrt werden.
Bischof Overbeck und Präses Schneider gestalten den liturgischen Rahmen des Sozialpolitischen Aschermittwochs der Kirchen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, erforderlich ist eine Anmeldung bis 8. Februar beim Bistum Essen, vgl. Flyer.