Bernard Dodier, der seit rund vierzig Jahren in der TS tätig war und zu ihrer Gründergeneration gehört, gibt im Alter von 65 Jahren das Amt an seinen bisherigen Stellvertreter, Dieter Mokros, 56, ab. Dodier, von Beruf Sozialarbeiter, wird sich auch im Ruhestand noch ehrenamtlich in der Notfallseelsorge engagieren. Auch die Supervision der Chatseelsorgerinnen und -seelsorger aus der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) wird der Gründer des Dachverbands der bundesweiten Online-Beratung fortführen.
Dieter Mokros ist Sozialpädagoge, Familientherapeut und Antigewalttrainer. In der Telefonseelsorge seien „Humor, Leichtigkeit und Entspanntheit“ notwendig, sagt Mokros. „Natürlich neben einer guten Basis etwa in Gesprächsführung, Psychologie und Menschenkenntnis.“ Wichtig seien die ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Telefonseelsorge, sagt der designierte neue Leiter, für den Telefonseelsorge „Begegnung“ ist.
Die Telefonseelsorge Krefeld-Mönchengladbach-Rheydt-Viersen ist ökumenisch. Sie wird getragen von den evangelischen Kirchenkreisen Krefeld-Viersen und Gladbach-Neuss sowie dem Bistum Aachen.
Die Verabschiedung von Bernard Dodier und die Einführung von Dieter Mokros werden am Freitag, 18. Januar, 18 Uhr, in einem Ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche Krefeld (Luisenplatz) gefeiert.