Seit dem Lockdown im März malt und reimt die Bad Godesbergerin ihren Kommentar zur Lage:
„Wissenschaft wird kritisiert,
kaum konkret, schon korrigiert,
veri- und falsifiziert,
meist bezweifelt statt kapiert.
Lieber Gott, Du hast es gut,
Du bist wahr und absolut,“hieß es zum Beispiel vergangene Woche.
Für die Konstanze Ebel sind die bebilderten Verse „so eine Art Selbsttherapie“. Mit vier Kindern in der hauseigenen „Privatschule“ hatte sie kaum noch Momente ganz für sich. So begann sie, um fünf Uhr morgens aufzustehen und bei der ersten Kanne Tee diese Bilder zu malen. „Das ist meine Art, meine Gedanken und Gefühle los zu werden“, so Ebel. Und mit Humor die Angst ein Stück weit zu vertreiben: „Immerhin eine Art, dieser Situation, in der es genug gibt, was einigen ängstigen kann, eine humorvolle Seite abzugewinnen.“
Die Gebete greifen Fragen auf, die viele Menschen beschäftigen