Das Arbeitsheft kommt in diesem Jahr von Evangelischen Frauen in den Kirchenkreisen Braunfels und Wetzlar. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von der salbenden Frau im Lukas-Evangelium. Tränen sollten auch wirklich geweint werden, machen die Autorinnen deutlich. Im Vorwort von Superintendentin Ute Kannemann und Superintendent Roland Rust heißt es: „Tränen zeigen, dass wir nicht fertig sind – mit uns selbst, mit unserer Geschichte, in unseren Beziehungen und Gemeinschaften, in unserer Kirche, mit unserer Welt, mit Gott.“ Noch ein Gedanke: „Tränen klären den Blick.“ Sie gehörten dazu, wenn Menschen aufstehen und Befreiung suchen.
In der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) wird am 14. Sonntag nach Trinitatis der „Mirjam-Sonntag: Kirchen in Solidarität mit den Frauen“ gefeiert. Er wurde im Liturgischen Kalender verankert, um Anliegen nach Gerechtigkeit für Frauen wach zu halten.