„Wir wünschen Ihnen in Ihren Familien und Gemeinschaften eine gesegnete Zeit der religiösen Erneuerung und inneren Stärkung“, heißt es in der gemeinsamen Grußbotschaft. Die Kirchen weisen darin auf die Gemeinsamkeiten hin, die das Miteinander von Musliminnen und Muslimen und Christinnen und Christen – trotz aller Unterschiede – tragen: „Der eine Gott, der Schöpfer und barmherzige Richter, ist für Muslime wie für Christen Grund des Glaubens und Ziel des Lebens.“
Außerdem biete die „im Glauben begründete Solidarität mit den Bedürftigen eine besondere Chance für die Zusammenarbeit über die Grenzen unserer Religionen hinweg“. Angesichts einer weltweit steigenden Zahl von Menschen, die von existentieller Armut bedroht sind, sei gemeinsame Verantwortung gefragt. Schließlich erniedrige Armut den Menschen, erzeuge oft unerträgliches Leid. „Armut und soziale Ungerechtigkeit sind auch eine Quelle von Hass und Gewalt, von Extremismus und militärischen Konflikten.“