Kirchensteueraufkommen
Das für das Jahr 2011 geschätzte Kirchensteueraufkommen in der Evangelischen Kirche im Rheinland liegt mit 559 Millionen Euro um 25 Millionen niedriger als 2009.
Landeskirchlicher Haushalt
Mit 81,5 Millionen Euro wird der Landeskirchliche Haushalt 2011 etwa auf gleichem Niveau wie 2010 bleiben. Im vergangenen Jahr lag er bei 81,8 Millionen Euro.
Umlage zur Finanzierung der landeskirchlichen Ebene
In der rheinischen Kirche haben die Gemeinden die Kirchensteuerhoheit. Sie nehmen das Geld ein und finanzieren qua Umlage alle anderen Ebenen unserer Kirche. Die Umlage, die die 758 Kirchengemeinden für die Finanzierung der landeskirchlichen Ebene in diesem Jahr aufbringen müssen, soll 10,1 Prozent betragen. Bislang lag die Quote bei 10,13 Prozent. Diese Umlage wird für 2011 in Summe auf knapp 57 Millionen Euro geschätzt – fast 7,27 Millionen Euro mehr als 2010.
Gesamtkirchliche Aufgaben
Im Bereich der gesamtkirchlichen Aufgaben steigen die Ausgaben um circa 2,7 Millionen Euro auf 61,3 Millionen Euro. Grund dafür ist fast ausschließlich die begonnene Umstellung der Haushaltssystematik auf das Neue Kirchliche Finanzwesen (kurz: NKF), also die Umstellung von der kameralen zur doppelten Buchführung.
Versorgungskasse
Im Bereich der Pfarrbesoldung müssen in diesem Jahr weitere 64,7 Millionen Euro aufgebracht werden. Dies ist eine Steigerung um etwa 27,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Die erhöhte Zuführung hat ihren Grund in der Abhängigkeit vom Kirchensteueraufkommen, das für 2011 höher geschätzt wird als ursprünglich für das Vorjahr. Außerdem sollen ab diesem Jahr jedes Jahr 22 Prozent des Kirchensteueraufkommens für die Versorgung zurückgelegt werden.