Hilfe für Not leidende Christinnen und Christen in der Ukraine

Insgesamt 2246,32 Euro an Kollekten sind im Eröffnungsgottesdienst der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland am Freitagvormittag, 16. Januar 2026, in der Bonner Kreuzkirche zusammengekommen. Mit dem Geld unterstützt die Landessynode die humanitäre und seelsorgliche Arbeit der Reformierten Kirche in Transkarpatien und der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine.

So sorgen etwa in Transkarpatien Solaranlagen in Pfarrhäusern dafür, dass Familien mit Kindern auch bei Stromausfällen Licht, Wärme und Wasser haben. Gleichzeitig ermöglicht der Bau- und Nothilfefonds der lutherischen Gemeinden, Binnengeflüchtete unterzubringen und beschädigte Kirchen und Pfarrhäuser instand zu setzen. Bei den beiden Kirchen handelt es sich um Partnerkirchen des Gustav-Adolf-Werkes. Sie leisten nach Angaben des Werkes unter schwierigsten Bedingungen humanitäre Hilfe, begleiten Traumatisierte und halten trotz permanenter Bedrohung das Gemeindeleben aufrecht. Verantwortliche aus beiden Kirchen berichteten von großer Erschöpfung, zugleich aber auch von bemerkenswerter Standhaftigkeit. Regelmäßig feierten die Gemeinden Gottesdienste – oft unter erschwerten Bedingungen. „Die Menschen brauchen neben der materiellen Hilfe Seelsorge und Trost“, erklärt der Pastor der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine in Odessa, Alexander Gross, in einem Begleittext zur Kollektensammlung. „Und sie brauchen die Freude, die aus dem Evangelium zu uns kommt.“ Die Kollekte im Eröffnungsgottesdienst der Landessynode soll helfen, die Not evangelischer Christinnen und Christen in der Ukraine zu lindern. Weitere Spenden sind über das Spendenportal der KD-Bank online möglich.

Kollekte vom Sonntag: 1672 Euro für NGO im Libanon

Beim Gottesdienst am Sonntag, 18. Januar 2026, im Maritim Hotel sind 1672, 40 Euro zusammengekommen. Das Geld ist bestimmt für die libanesische NGO „Forum for Development, Culture and Dialogue“ (FDCD) . Die Projekte des FCDC verfolgen verschiedene Ziele:  die Förderung des Dialogs zwischen verschiedenen ethnischen, religiösen und sozialen Gruppen, die Förderung des kulturellen Austauschs, die Förderung von nachhaltiger Entwicklung in benachteiligten Regionen sowie die Förderung von Friedensbildung und Konfliktlösung. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt der „Dialogplattform“, bei der religiöse Führer*innen, Kulturwissenschaftler*innen, Politiker*innen und Zivilgesellschaft zusammengebracht werden. In einem „Safe Space“ begegnen sie sich auf Augenhöhe, um voneinander zu lernen, miteinander zu diskutieren und ein tieferes Verständnis für kulturell-religiöse Unterschiede zu entwickeln. Dadurch sollen Vorurteile und Diskriminierung  in religiösen und ethnischen Gemeinschaften abgebaut werden.

 

  • Simone Becker
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