Architekturpreis: Publikumspreis geht an die Erlöserkirche in Köln-Weidenpesch

  • Ralf Thomas Müller

Der Publikumspreis zum Architekturpreis 2023 der Evangelischen Kirche im Rheinland geht an die Erlöserkirche in Köln-Weidenpesch. Präses Dr. Thorsten Latzel überreichte Superintendent Pfarrer Markus Zimmermann eine Urkunde während der Landessynode in Düsseldorf.

Die Ausstellung zum Architekturpreis im rheinischen Landeskirchenamt war seit Ende November zu sehen. Plakate der Ausstellung lieferten einen Eindruck von den Projekten und haben dadurch eine Abstimmung über den Publikumspreis ermöglicht.

Preisübergabe: Gudrun Gotthardt, Leitende Landeskirchenbaudirektorin, Superintendent Markus Zimmermann und Präses Dr. Thorsten Latzel. Foto: EKiR/Hans-Jürgen Bauer

Die neuen Prinzipalstücke überzeugten am meisten

Präses Latzel dankte den 110 Personen, die sich an der Abstimmung beteiligt haben. Es hat ein Projekt gewonnen, das zwar in der engeren Wahl der Jury war, aber das die Jury nicht als Preisträger auswählte. Die neuen Prinzipalstücke der Künstlerin Gabriele Wilpers aus der Kategorie „Künstlerische Gestaltung“ überzeugten die meisten Besucherinnen und Besucher der Ausstellung im Landeskirchenamt in Düsseldorf.

Kanzel und Altar wurden aus Glas gefertigt. Foto: Gabriele Wilpers

 

Spiel mit Licht und Material

Im Urteil der Jury hieß es: „Die Künstlerin gestaltet das Fenster durch bewegliche, teils farbige Glaselemente. Es werden differenzierte Lichtstimmungen in dem Raum erzeugt. Für die Gestaltung des Altars und der Kanzel wurde ebenfalls Glas gewählt.“ Die Künstlerin habe mit Licht und Material gespielt.

Partizipativer Prozess gewürdigt

Ergänzt wurden die Prinzipalstücke durch Fragmente aus einem alten Holzkreuz der Gemeinde, dass aus der Vorgängerkirche stammt und mit dem die Gemeinde sehr verbunden ist. Besonders bemerkenswert ist nach Ansicht der Jury der partizipative Prozess, den das Presbyterium wählte, um qualitätvolle Ergebnisse für die Gemeinde zu erzielen.

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